Die Anthropologie ist die Wissenschaft vom Menschen und seinen Nicht-Primaten aus vergleichender, evolutionärer und historischer Perspektive. Da sie alle Aspekte des Menschen untersucht, gilt die Anthropologie als holistisch und interdisziplinär. Anthropologen arbeiten eng mit anderen Wissenschaften (wie Biologie, Physiologie, Soziologie und Psychologie) sowie den Geisteswissenschaften (wie Geschichte, Weltsprachen und Kulturen sowie Religionswissenschaft) zusammen. An der University of Utah ist das Institut für Anthropologie in vier Hauptbereiche gegliedert: Kulturanthropologie, Biologische Anthropologie, Evolutionsökologie und Archäologie. Die Kulturanthropologie konzentriert sich auf das Verständnis der Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen im Laufe der Zeit, im Raum und in unterschiedlichen Größenordnungen – von unserem Denken und Verhalten bis hin zur Entwicklung von Kulturen von kleinsten Familiengruppen vor 200.000 Jahren zu den größten Nationalstaaten der Welt heute. Die Biologische Anthropologie befasst sich mit der anatomischen, physiologischen und biologischen Variabilität des Menschen in der Antike und der Moderne. Die biologische Anthropologie befasst sich auch mit nicht-menschlichen Primaten wie Schimpansen und Gorillas – durch deren Erforschung hoffen wir, mehr über uns selbst zu erfahren. Die Archäologie ist die Ausgrabung und Interpretation dessen, was Menschen hinterlassen, um Rückschlüsse darauf zu ziehen, wie und warum sich der Mensch entwickelt hat. Die Evolutionsökologie (manchmal auch Verhaltensökologie genannt) untersucht das Verhalten und die Lebensgeschichte von Menschen (und nicht-menschlichen Primaten) – warum haben sich die Menschen so entwickelt, wie sie es getan haben?
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Universität von Toledo, Toledo, Vereinigte Staaten