Stadtentwicklung (Türkisch) - Abschlussarbeitsprogramm
Campus Tuzla, Truthahn
Zweck des Programms
Die Notwendigkeit von Sanierung und Neubau in vollständig zerstörten Gebieten als Vorsichtsmaßnahme gegen das in unserem Land reale Erdbebenrisiko rückt die Stadterneuerung in den Fokus. Diese Gebiete können sowohl Flächen umfassen, für die bereits Baugenehmigungen erteilt wurden, also Grundstücke und Parzellen aufgeteilt sind, als auch illegal errichtete, gegen die Bauordnung verstoßende Flächen. Heute sind die meisten dieser Gebiete dicht bebaut, weisen eine hohe Rate an Verstößen gegen die Bauordnung, unzureichende Infrastruktur, ungesunde und eingestürzte Bereiche auf. Die Sanierung und Revitalisierung dieser Gebiete, die in vielen verschiedenen Stadtteilen zu finden sind, ist eine öffentliche, humanitäre Pflicht und Verantwortung. Wie werden die Bauordnungen in diesen Gebieten erstellt? Wie wird mit Grundstücken und Immobilien umgegangen und wie wird die Enteignung erfolgen? Welches Verfahren wird angewendet? Dieses Vorgehen und diese Methode müssen sowohl eine solide Rechtsgrundlage als auch Legitimität besitzen.
In illegalen, zonierungswidrigen und dicht bebauten Gebieten, selbst wenn diese als erdbebengefährdet ausgewiesen sind, ist es nicht möglich, Zonenvorschriften nach dem in Artikel 18 des Zonengesetzes festgelegten Verfahren zu erlassen. Aus diesem Grund hat das Konzept der „Stadtentwicklung“ an Bedeutung gewonnen, um in solchen Gebieten Zonenvorschriften zu erlassen. In als Stadtentwicklungsgebiete ausgewiesenen Gebieten ist es notwendig, ein neues Verfahren zur Zoneneinteilung zu finden, das Legitimität und Beteiligung gewährleistet, um Grundstücke und Immobilien zu übernehmen und Zonenregelungen zu treffen. In diesen Gebieten wird ein neues, auf Wertgleichheit basierendes Verfahren zur Zoneneinteilung diesem Bedarf gerecht.Die Bezeichnung dieser Methode lautet: „Bewertungsbasierte Methode / Äquivalenzmethode“.
Die Berechnung der mit dieser Methode zu schaffenden städtebaulichen Werte und deren Verteilung an die rechtmäßigen Eigentümer erfolgt objektiv. Die Herausforderung besteht darin, hierfür rechtliche und administrative Kriterien und Instrumente zu entwickeln. Andernfalls könnte das Konzept der positiven Stadtentwicklung zu einem kontroversen und gefürchteten Begriff werden. Stadtentwicklungsvorschriften, die mit dem Bebauungsplan vereinbar sind, sollten schnellstmöglich mit einer integrierten und anwendbaren Rechtssicherheit versehen werden. Ohne diese erscheint es schwierig, die derzeit vielerorts geplanten und umgesetzten Maßnahmen als Stadtentwicklung zu bezeichnen.
Heutzutage dienen die meisten Praktiken, die als Stadtentwicklung und Stadterneuerung bezeichnet werden, lediglich dazu, leerstehende und ungenutzte Flächen im Besitz der Stadtverwaltung zu übernehmen und hochverdichtete Siedlungen zu errichten. Die aktuellen Änderungen der Bebauungspläne führen zu einer Umstrukturierung der Städte, wobei der durch diese Entscheidungen entstehende übermäßige städtische Wert sich in wenigen Händen konzentriert (Rente). Diese Konzentration erschwert den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt, die Zugänglichkeit und die Kontrollierbarkeit der Städte. Sie führt zu einer zunehmenden sozialen Trennung der Stadtbevölkerung und löst Diskussionen mit hohem Konfliktpotenzial aus.Um einen systematischen Ansatz und eine ganzheitliche Lösung für die oben genannten Probleme zu finden, ist es notwendig, im Rahmen eines Masterstudiengangs qualifizierte Fachkräfte auszubilden und so zur Lösung der aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Kommunen beizutragen.
Struktur des Programms
Zum Masterstudiengang Stadtentwicklung;
- Geomatik
- Bauingenieurwesen
- Kartografie und Katasterwesen
- Geodäsie und Photogrammetrie
- Geodäsie
- Stadtplanung
- Agrartechnik
- Absolventen von Architektur-Bachelorstudiengängen können sich bewerben.
Alle Bachelor- und Masterabsolventen, die ihre Berufserfahrung, ihr Fachwissen und ihre Managementkompetenz im Anwendungsbereich nachweisen, werden auf Empfehlung des Studiengangsleiters und nach Beschluss des Institutsvorstands zum Programm zugelassen. Der Masterstudiengang „Urbane Transformation“ wird in zwei Varianten angeboten: mit und ohne Masterarbeit. Während der Studiengang mit Masterarbeit Bachelorabsolventen zur Forschung anregen und sie auf eine Promotion vorbereiten soll, zielt der Studiengang ohne Masterarbeit darauf ab, Experten auszubilden, die den Bedarf des Landes decken.
Der Masterstudiengang „Urbane Transformation“ ist ein interdisziplinärer Studiengang. Er findet weltweit Beachtung und hat sich durch sein Interesse an lokalen Verwaltungen einen wichtigen Platz erobert. Insbesondere in Industrie- und Entwicklungsländern werden verschiedene Bildungsangebote und Projekte zu diesem Thema durchgeführt.
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