Die Studiengänge sind in vier Hauptbereiche unterteilt: Biomedizinische und Humanmorphologie, Ätiopathogenese von Krankheiten und Grundlagen der Allgemeinmedizin, Zahnmedizinische Prophylaxe sowie Human-, Forensische und Managementwissenschaften. Das Ausbildungsprogramm umfasst Kenntnisse der normalen Anatomie, Physiologie und allgemeinen sowie spezialisierten Pathologie des stomatognathen Systems, der allgemeinen und oralen Mikrobiologie, der Parodontologie, der konservierenden Zahnheilkunde, der odontostomatologischen Pathologie, der oralen Chirurgie und Implantologie, der professionellen und häuslichen Mundhygiene sowie der entsprechenden Techniken. Hinzu kommen Kurse in Gemeindezahnmedizin, beruflicher Ergonomie, Psychologie, persönlicher Pflege, Ethik, Berufsethik und zwischenmenschlichen Kompetenzen. Dadurch erhalten die Absolventen hochwertige Kenntnisse im Gesundheitswesen und in therapeutischen Einrichtungen, die den relevanten nationalen und internationalen Richtlinien entsprechen – unerlässliche Kompetenzen für den Arbeitsmarkt. Die theoretische Ausbildung wird durch klinische Praktika an lokalen Universitäten und Krankenhäusern ergänzt, in denen die Studierenden direkt mit Patienten arbeiten. Diese Kurse ermöglichen es den Studierenden, das erworbene Wissen anzuwenden und fortgeschrittene berufliche Fähigkeiten unter der Anleitung von Tutoren mit spezifischen beruflichen Profilen zu erwerben. Die Aufsicht obliegt einem Leiter der beruflichen Ausbildungsaktivitäten, der gemäß den ministeriellen Vorschriften und den allgemeinen Richtlinien des Studiengangsrats arbeitet und gleichzeitig Garant für die jeweiligen Kulturvereinigungen ist.Der Studiengang qualifiziert Studierende für den Beruf der Dentalhygienikerin/des Dentalhygienikers. Diese Gesundheitsfachkraft führt auf Empfehlung von Zahnärzten und approbierten Zahnärzten Aufgaben im Bereich der Prävention von Mund- und Zahnerkrankungen durch. Absolventinnen und Absolventen können in öffentlichen oder privaten Gesundheitseinrichtungen angestellt oder freiberuflich tätig sein. Sie führen Aufklärungskampagnen zur Zahngesundheit durch und wirken an Projekten zur Primärprävention im öffentlichen Gesundheitssystem mit. Sie unterstützen die Erstellung der zahnärztlichen Patientenakte und sind für die Erhebung technischer und statistischer Daten verantwortlich. Sie führen Zahnsteinentfernungen und Wurzelglättungen durch und wenden verschiedene prophylaktische Behandlungen lokal an. Sie schulen in verschiedenen Methoden der Mundhygiene und im Umgang mit geeigneten Diagnoseinstrumenten zur Erkennung von Zahnbelag und Zahnpatina und erläutern die Notwendigkeit regelmäßiger klinischer Kontrolluntersuchungen. Darüber hinaus beraten sie zu einer ausgewogenen Ernährung zur Erhaltung der Zahngesundheit. Der Studiengang steht in regelmäßigem Kontakt mit der zuständigen Berufsordnung und nimmt an den Sitzungen des Lenkungsausschusses teil, um stets über den aktuellen Stand des Berufsstands informiert zu sein.