Die Wirtschaftswissenschaft nutzt mathematische Methoden und Modelle, um das Zusammenspiel des Verhaltens von Individuen, Unternehmen und Staaten zu erklären. Sie befasst sich mit der Kernfrage, wie Menschen auf wirtschaftliche Anreize reagieren. Mithilfe quantitativer Methoden der Statistik und Ökonometrie werden makroökonomische Zusammenhänge empirisch überprüft und Prognosen erstellt. Studierende dieses Fachs sollten Interesse an abstraktem Denken haben und keine Scheu vor Mathematik und Statistik besitzen. In den ersten beiden Semestern werden die Grundlagen des Fachs in Pflichtvorlesungen vermittelt. In den verbleibenden vier Semestern haben die Studierenden eine große Auswahl an Vorlesungen und Seminaren. Folgende Spezialisierungsbereiche stehen zur Verfügung: Quantitative Ökonomie, Demografischer Wandel, Arbeits- und Sozialwesen, Makroökonomie und Finanzsystem sowie Europäische Ökonomie. Die Berufsaussichten für Absolventen der Wirtschaftswissenschaften sind vielfältig. Man kann beispielsweise Wirtschaftslehrer oder Wirtschaftsjournalist werden. Banken, Versicherungen und große Konzerne bieten Karrieremöglichkeiten. Wirtschaftswissenschaftler sind auch in Verbänden, Ministerien und im öffentlichen Sektor gefragt. Akademische Stellen für Wirtschaftswissenschaftler gibt es auch bei der Europäischen Zentralbank, der Deutschen Bundesbank und wirtschaftswissenschaftlichen Instituten. Wer sich international engagieren möchte, kann in internationalen Organisationen wie der OECD, der Weltbank oder dem Internationalen Währungsfonds arbeiten. Und wer in die Politik gehen möchte, ist mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Abschluss bestens gerüstet.
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