Warum sind manche Länder reich und andere arm? Welche Kräfte prägen die Ungleichheit? Was lehrt die Vergangenheit das Programm über aktuelle und zukünftige Wirtschaftskrisen? Dieser Bachelorstudiengang Wirtschaftsgeschichte untersucht die historische Entwicklung von Volkswirtschaften in sozialen, politischen und kulturellen Kontexten. Unter Einbeziehung quantitativer und qualitativer Perspektiven wenden Studierende Konzepte und Theorien aus den Sozialwissenschaften an, um reale Probleme zu erforschen und zu verstehen, wie historische Muster die heutigen wirtschaftlichen Herausforderungen beeinflussen. Das Programm wird von einem weltweit führenden Institut für Forschung und Lehre in Wirtschaftsgeschichte angeboten – einem der wenigen seiner Art weltweit. Der Bachelorstudiengang bietet ein umfassendes Angebot an wirtschaftsgeschichtlichen Kursen, die nahezu alle globalen Regionen und historischen Epochen abdecken, von antiken Volkswirtschaften bis zur Moderne. Studierende können thematische Kurse zu Finanz- und Währungsgeschichte, Technologie- und Innovationsgeschichte, Sklaverei und Zwangsarbeit, historischer Wirtschaftsgeographie, industrieller Entwicklung, Handelsnetzwerken und der Entwicklung der Wirtschaftspolitik belegen. Diese Breite ermöglicht eine Spezialisierung entsprechend den individuellen Forschungsinteressen und gewährleistet gleichzeitig ein kohärentes Verständnis der globalen Entwicklung von Wirtschaftssystemen. Im gesamten Bachelorstudiengang setzen sich die Studierenden mit Primärquellen, statistischen Analysen und historiografischen Debatten auseinander und entwickeln dabei kritisches Denkvermögen, das für das Verständnis komplexer ökonomischer Phänomene unerlässlich ist. Der Studiengang legt Wert auf quantitative Kompetenzen neben der historischen Interpretation und befähigt die Studierenden so, mit Wirtschaftsdaten, demografischen Daten und vergleichenden Analysen zu arbeiten.Im Verlauf ihres Bachelorstudiums erwerben Studierende vielfältige, übertragbare Kompetenzen, die bei Arbeitgebern sehr gefragt sind. Dazu gehören Datenanalyse, schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit, selbstständige Forschung, Problemlösungskompetenz und die Fähigkeit, Informationen in einen größeren Kontext einzuordnen. Absolventen finden hochbezahlte und erfüllende Karrieren in unterschiedlichsten Branchen, darunter Finanzdienstleistungen, Unternehmensberatung, öffentlicher Dienst, Regierungsbehörden, internationale Organisationen, Nichtregierungsorganisationen, der gemeinnützige Sektor, Bildung und Wissenschaft. Ihre historische Perspektive und ihre analytischen Fähigkeiten erweisen sich dabei als unschätzbar wertvoll.
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